Donnerstag, 1. Januar 2015
Sind Radfahrer in Burgwedel benachteiligt?
Vor Jahrzehnten waren die Stadtplaner froh, wenn sie von ihrer Stadt sagen konnten, sie sei „autogerecht“. Die Glückseligkeit war groß, weil man meinte, damit sei die Stadt auch lebenswerter und vielleicht sogar liebenswerter geworden.
Inzwischen macht sich in des Deutschen Autoland ein neues Bewusstsein breit: Das „heilige Blechle“, wie das Auto von den Badensern genannt wird, hat 2015, bei der Jugend schon mal gar nicht, keine erste Priorität. Nun fällt denjenigen auf, die das Steuer im Auto mit einem Fahrradlenker zeitweilig oder auch ganz in ihrer Stadt vertauschen, dass die Heimat mit unzähligen Verkehrsschildern zwar plakatiert ist. Dennoch ist die Verkehrssituation für Radfahrer häufig nicht sicher und vor allem nicht schlüssig.
In der Stadt Burgdorf z. B. gibt es ein neues Konzept. In der Gemeinde Isernhagen ebenfalls. In der Stadt Burgwedel fehlt leider das Geld, sagt man.
Bis sich das ändert, müssen sich die Radfahrer halt selbst helfen: Sie fahren in Großburgwedel vor allem so, wie es die Vernunft ihnen sagt. Würden sie z. B. vor Kruses Haus am Fußgängerüberweg oder an der Kreuzung mit Café Vatter, Schmiede Hampe, Elektro - Eden die Planabsichten befolgen…oh, Gott.
Der ADFC, Ortsgruppe Burgwedel, will sich bei der Stadtverwaltung für Pläne einsetzen. Hoffentlich ist Geld da…
Unbeschadet dessen könnten interessierte Bürger sich bei Wiki (s. Link) schon einmal schlau lesen. „Gemeinschaftsstraße“, so soll „Shared Place“ übersetzt werden, ist eine interessante Alternative, mit der die Stadt Burgwedel im Umland eine das Image fördernde Vorreiterrolle einnehmen würde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space
Donnerstag, 1. Januar 2015
© Karl Wilhelm Goebel

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