Dienstag, 28. März 2017
Arbeit morgen…
Der klassische Festangestellte im „Gewerbebau“ in einem „Gewerbegebiet“, das war gestern.
Gemeinde- und Stadträte, aber auch Bürgermeister und Bau- und Planungsämter sollten die kommende Entwicklung beachten, um zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen.
Der Züricher Think-Tank liefert Antworten. Hier


http://www.gdi.ch/de/Think-Tank/Trend-News/Vom-Festangestellten-zum-Selbstangestellten?sourceid=newsletter_20170119&utm_source=Newsletter_20170119&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=zukunftarbeit

© Karl Wilhelm Goebel

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Montag, 27. März 2017
Das Mini - Saarland (1,21 % von DE) hat gewählt
Die Sitzverteilung: CDU = 24, SPD = 17, Linke = 7 und AfD = 3. Die Hälfte der Wähler hat - in Landtagsplätzen- nicht CDU gewählt. SPD und Linke stellen zur CDU ein Gleichgewicht her. Mit der stigmatisierten AfD könnten sie die Mehrheit im Landtag bilden.

Saarland, dieser Miniteil von DE hat, so unvernünftig das ist, immer noch Länderstatus. Für Bürokratie und alle föderalen Einrichtungen muss der Bürger sehr viel zahlen. Es wird Zeit, das Land abzuschaffen. Dazu bedürfte es einer bundesweiten Föderalismusreform, nach der vielleicht noch drei bis vier Bundesländer übrig bleiben.

Wir, die deutsche Bevölkerung, sind im Weltmaßstab morgen in unserer Summe ein Zwerg. Unsere Bundesländer werden teilweise bedeutungslose Teile dieses Zwerges. Selbst ganz Europa hat Mühe, stimmgewaltig zu bleiben. Wir müssen endlich „big“ denken und der Parteien – Pöstchenverteilung einen Riegel vorschieben. Packt es an.

© Karl Wilhelm Goebel

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Samstag, 25. März 2017
Die Arbeit geht uns aus…
Unsere Wirtschaft hat im Zuge der „Anpassung“ an den Markt oder unter Vorwegnahme der Entwicklung des Marktes von morgen, nachhaltig durch Computer, Roboter und Netzverknüpfungen am perfekten Ersatz der Leistung des Arbeiters durch zuverlässige Maschinen, die weder Launen noch soziale Ansprüche kennen, erfolgreich gearbeitet.

Nun scheinen unschuldig eingekleidete Fragen aufzutauchen: Waren wir wirklich so erfolgreich, dass für ein Millionenheer von Handelnden (Arbeiter, Angestellte) die historische Vorlage: Die Weber, im Lutherjahr zur Realität wird? Aber, wir, die technischen Entwickler und Profiteure der wirtschaftlichen Optimierung, tragen doch kaum Verantwortung für die soziale Schieflage. Oder doch? Die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen werden allmählich in industriellen Hochlohnländern wie DE am Horizont erspäht. Und nun?

Ganz klar. Die Politik ist gefragt. Wir in Mitteleuropa können auf keinen Fall Menschenleistung als Arbeit jenen Personen bieten, die sie hier – Anachronismus pur! – finden wollen. Sie ist bei uns längst ausverkauft, Mangelware. Denn, „die Arbeit“ ist uns tatsächlich schon längst ausgegangen. Zur Befriedung muss das bedingungslose Grundeinkommen her, wenn man nicht soziale Unruhen im großen Umfang lostreten möchte. Es wird sich zeigen, wie falsch Angela Merkel (CDU) handelte. Und ob der Hoffnungsträger aus Würselen wirkliche Lösungen bieten kann, ist zu bezweifeln. Daran ändert es auch nichts, dass die SPD ihn einstimmig gewählt hat. Er war dort alternativlos…sagen die einen. Wer sonst kann die schwer beladene „Politkarre“ aus dem drohenden Sozialsumpf ziehen, sagen andere…

Arbeit ist längst was für Roboter! Die opfern sich sogar dann, wenn das Tun selbsttötend werden kann. Beobachtet von Drohnen. Auch als Aufseher für Arbeitsleistungen. Schöne, neue CeBIT - Welt.

© Karl Wilhelm Goebel

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Dienstag, 21. März 2017
Working 1974
Joseph Weizenbaum, 1923 - 2008, Professor am M.I.T. Massachusetts, zitiert 1977 in seinem Werk „Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft“ einen Aufsatz von Studs Terkel: „Working“ von 1974.

„…Ich bin eine Maschine, sagt der Punktschweißer. Ich bin in einem Käfig eingesperrt, sagt der Bankbeamte, der damit nur dem Hotelportier aus dem Munde spricht. Ich bin ein Packesel, sagt der Stahlarbeiter. Meine Arbeit könnte genauso gut ein Affe machen, sagt die Empfangsdame. Ich bin weniger als ein landwirtschaftlicher Zubehörartikel, sagt der Wanderarbeiter. Ich bin ein Objekt, sagt das Mannequin. Ob sie im blauen oder im weißen Kittel arbeiten, bei allen kommt es auf dasselbe heraus: Ich bin ein Roboter…“

Die damaligen Identitätsgefühle lösten sich auf. Heute sind Menschen überhaupt nicht mehr im Prozess. So, als wären ihre Klagen erhört worden. Sie wurden durch Roboter, verbunden mit Computern und weltweiten Netzwerken überflüssig, von zuverlässigen Maschinen ersetzt. Und selbst das Mannequin mit seiner Reduzierung auf einen Objektstatus kann bereits in den Medien von biegsamen Barbies, Animes, Mangas, Hentai usf. im Bild verdrängt werden.

Schöne neue Welt 2017, in der die meisten Menschen beginnen, die Roboter um die früher kritisierten Verrichtungen, als wäre es doch ein sinnhaftes Tun, zu beneiden.

© Karl Wilhelm Goebel

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Sonntag, 19. März 2017
Martin Schulz, 61, SPD-Kanzler-Kandidat
Auf ein solches Ergebnis:
605 Stimmen von 605 Stimmen auf einem Parteitag zu kommen, ja, das ist angesichts unserer Erfahrungen allenfalls in einer Scheindemokratie möglich.

Hier erzielte es eine Gemeinschaft von Menschen, die wohl einmütig die bisherige Rat- und Orientierungslosigkeit verloren hat.

Es geht nicht mehr um die Einkommensverteilung von oben nach unten. Obwohl...

Der Planet Erde ist überstrapaziert, er droht unumkehrbar katastrophal zu werden.

Den "Produktivkräften" in Hochlohnländern geht die bezahlte Arbeit aus. Der Kapitalismus-Motor stottert unüberhörbar.
Wir müssen uns fragen, welche Parameter morgen noch gelten. Überhaupt kann morgen und übermorgen "Arbeit" nicht mehr zur Definition von Einkünften dienen.
Das bedngungslose Grundeinkommen wird angesichts von Roboterisierung und Comnputerisierung unausweichlich.

(c) Karl Wilhelm 'Goebel

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Samstag, 18. März 2017
AfD in der Mitte der Gesellschaft
Die FAZ - Sonntagszeitung veröffentlicht morgen eine Studie von der arbeitgebernahen Stiftung: "Institut der Deutschen Wirtschaft" (IW), wonach wohl die meisten Charakterisierungen über die Partei Fakes sind, denn die IW sagt aus, die AfD ist "in der Mitte der Gesellschaft zu Hause".
Deren Vertreter vor Ort, Volker Körlin, behauptete das schon längere Zeit.

(c) Karl Wilhelm Goebel

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Freitag, 17. März 2017
Wir hatten unser 1618 - 1648. Das reicht für alle Zeiten.
Die Vertreter der christlichen Kirchen liegen sich nach 500 kampfreichen Jahren in Hildesheim in den Armen. Sie versprechen...

Erdogan redet angeblich in der Türkei von Religionskriegen in Europa.
Meint (?):

Die abrahamistischen Religionen gegen die Anders - oder die Nichtgläubigen?

(kwg)

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Donnerstag, 16. März 2017
Krokusse, wie ein Fluss. Im Frühling

in Dortmund...

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Mittwoch, 15. März 2017
Unser Land wird bebaut und „verbetoniert“:Versiegelte Erde...
21,6 % mehr Baugenehmigungen 2016 ...

Betrachten wir die nicht ozeanische Oberfläche unseres Planeten, dann hätte mit der Bebauung des Erdreiches (im Durchschnitt) schon längst Schluss sein müssen. Denn jeder Quadratmeter unnatürlicher Erdoberfläche (auch Wege- und Straßenbau, in DE sogar die meisten Plätze!) fördert die für uns alle leider negative Umwelt - Entwicklung.
Typisch: Jetzt verwalten Statistiker unter dem Titel „Grundstücksverbrauch“ den kranken Zustand. Ist das eine richtige Vorgehensweise? Nein. Am Verhalten der „Bauwelt“ ändert sich nämlich nichts.
Wenn die Bau-Monster - Klötze nicht mehr nur steinern, mineralisch, gesetzt werden, sondern wenn damit die Pflicht verbunden wäre, auf dem nun höherem Bauniveau für jede Etage im Winkel zur Sonne neue Oberflächen (Begrünung etc.) zu schaffen, ja dann ergäbe sich eine achtsame Umgestaltung der Erdoberfläche.

Konkret: Wer 150 m² Grundfläche der Erde mit einem Geschoss zubaut, muss auf dem Gebäude mindestens dieselbe Fläche Naturland mit Vegetation etc. errichten. Und die Gärten ringsherum sollten keine albernen Kleinstrasenflächen als Monokulturen hinter Mäuerchen oder Gittern sein, sondern Flächen, die in Gemeinschaft mit Nachbarn naturhaft vielfältig erfreuen. Eine Bekannte, Steffie aus Graz/Austria, berichtete mir kürzlich von der Restaurierung der dortigen Altstadt. Das ist umwelttechnisch ein Anfang, weil der Flächenverbrauch nicht größer wird.

Wieder mal sind Schweizer weit voraus. Seit schon 20 Jahren prämiert die Stiftung https://www.naturundwirtschaft.ch sogar Gewerbegebiete, denen es gelungen ist, die Erde – wir haben nur eine – überall wieder naturnah zu machen.

Natürliche Vielfalt und Ästhetik ergeben sich dann von selbst. Und: Nicht überall müssen Zäune die Umwelt noch kleinteiliger machen. Sie drücken das Misstrauen gegen die Nachbarn unsinnig aus. Will man das denn wirklich?

Helfen wir der Natur überall auf die Sprünge. Nur nicht mit seriellen Produkten aus den (falschen) Märkten. Der romantische, deutsche Wald besteht, wir wissen das, nicht aus Koniferen. Raus mit denen…sie werden düngender Grünabfall…
© Karl Wilhelm Goebel

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Steuern bei unsittlich hohem Einkommen
Der Milliardär Trump hat lt. Veröffentlichung eines US - Fernsehsenders im Jahre 2003 tatsächlich 150 Mill. Dollar Gewinn (nicht „Umsatz“) gemacht.

Das sind pro Woche ca. eine Mio. Dollar Gewinn, von denen noch 25,3 % Steuern abzuführen waren. Es blieben also „auf die Hand“ allwöchentlich ca. 750.000 Dollar.

Ein deutscher Milliardär mit einem derartigen Einkommen müsste deutlich höhere Steuern abführen… Obwohl das kein Trost ist…

© KWG

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Dienstag, 14. März 2017
Was ich über die USA wissen möchte:
• Gibt es dort ein paar Familien, die das Establishment mit unglaublichem Reichtum aber ohne Sozialverantwortung bilden?
• Sind in den USA Millionen Menschen arm und ohne Sozialabsicherung?
• Ist für viele US-Amerikaner Donald Trump der Strohhalm, der vor dem (wirtschaftlichen) Ertrinken rettet?
• Wollen die Milliardäre dafür sorgen, dass alle Bürger wieder ein Einkommen erhalten, damit die "gemeinen Bürger" in dem Milliardär - Business Waren kaufen können?
- Stimmt es, dass Millionen Wallmart - Mitarbeiter im eigenen Haus keine Waren mehr kaufen können, weil ihnen das Geld fehlt?

Wenn das so ist, wer versteht dann nicht die Hoffnung auf Donald Trump?

Ach so, nur unsere Presse…die stützt das Establishment...

© KWG

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Die deutschen Drogerien – Welten
Verbraucher hatten schon vor Jahren den Märkten im kalten Blau des Anton Schlecker mit seinen demotivierten, missmutigen, Handlangern für die Regale den Rücken gekehrt. Selbst Uneingeweihte ahnten, wie bedrückend die Welt der Firma Schlecker auch für Arbeiter und Angestellte aussah…
Die erfolgreichen, Menschenwerte schätzenden, Geister: Götz Werner und Dirk Rossmann bauten im ehrlichen Einvernehmen mit ihren motivierten Mannschaften eine vorbildliche, demokratische, Arbeitswelt in ihren Imperien auf.
Anton Schlecker, höchst selbst, ist es nicht Wert, dass ihm irgendwer Tränen nachweint.
Dagegen sollten Götz Werner und Dirk Rossmann, gerade jetzt, einen besonders großen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland bekommen.

© Karl Wilhelm Goebel

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