Freitag, 24. November 2017
Neue, demokratische Kultur in DE
Vergleicht man die Zahl der Mitglieder der beiden größeren Parteien, ist der Unterschied zwischen CDU und SPD nicht nennenswert: Da stehen 431 Ts. Menschen im anderen Lager 432 Ts. gegenüber, während alle übrigen Parteien zusammen annähernd ein Restdrittel ausmachen.

Wenn es der bisherigen Kanzlerin nicht gelingt, eine Regierungsmehrheit zu bilden, sollte kurzerhand der Auftrag mit ebenso großer Berechtigung (oder auch nicht), an die SPD vergeben werden. Diese mag dann über Verhandlungen eine Regierung bilden. Es muss ja nicht weiterhin die CDU den Kanzler stellen. Der(die) könnte auch aus einer kleineren Partei kommen und wäre sicher nicht weniger führungsfähig.

Die Zeiten der gemeinschaftlich blökenden Blockdenke sind ohnehin vorbei.

Oder brauchen wir einen deutschen Macron, der mal eben 500 Ts. Mitglieder für eine neue Partei aus dem Boden stampft?

© Karl Wilhelm Goebel

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