Montag, 27. Mai 2013
Die fetten Deutschen!
Die Studie des Robert - Koch - Institutes belegt es: 69 % der Männer und 53 % der Frauen sind übergewichtig.
Das wussten wir schon länger...

Da sollte unbedingt was geschehen:

* Nahrungsweise ändern
* Viel mehr bewegen.

Erfreuen Sie Ihren Partner. - Gönnen Sie sich ein fittes Leben
Und:
Ihr Gesundheitserfolg hilft nebenbei den Krankenkassen und damit allen Beitragszahlern!

27.5.2013
(c) kwg

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 26. Mai 2013
Wembley: Fußball mit martialischer Ouvertüre. Falscher Weg!


Am Samstag, den 25. 5. 2013 um 19.30 h Ortszeit begann im Wembley-Stadion London ein Spektakel, das wohl an die römischen Spiele zu Ehren des Kriegsgottes Mars erinnern sollte: Krieg mit Schwertern und Lanzen wurde von lebendig gewordenen Zinnsoldaten in der Corporate identity der Gegner aus Dortmund vom Westfalenland und München, aus dem Land der Bajuwaren, von mehr als hundert Theatralischen aufgeführt.
Ein martialischer Sinn, ein ganz falscher, sittlicher Background, den wir im alten Europa so satt haben: Krieg.
Ein dermaßen anachronistisches Theater motiviert heutzutage weder Spieler, Trainer, Fans noch Zuseher. Denn die sind allesamt kultiviert. Gott sei Dank!
Welche geisteskranken Kreativen und welche verrückt gewordenen Organisationen auch immer für die ersten 15 Minuten verantwortlich zeichneten: Der entwickelte deutsche Fußball kann wahrlich auf solche Bilder gut und gern verzichten. Besonders genarrt: Paul Breitner.
Die Deutschen zelebrierten stattdessen vorbildlich der ganzen Fußballwelt einen friedlichen, brüderlichen Vergleichskampf Nord vs. Süd und der (etwas) Bessere gewann. Der Unterlegene, immerhin ein europäischer Silbermedaillengewinner, gratulierte aus vollem Herzen mit Anerkennung. Aber auch der Gewinner des „Potts“ zeigte und sprach von Anerkennung.
2:1 spiegelt realistisch den Verlauf der sportlichen Vergleiches auf hohem Niveau.

Das war - ohne seine peinliche Ouvertüre - Sport vom Feinsten. Und wertvoll für die Nachwelt, um im Olymp aufgezeichnet zu werden.
PS: Die FAZ nannte den (neuen) deutschen Fußball nach 2004 "unteutonisch". Ob das bereits die Briten wissen???

Sonntag, 26. Mai 2013
© Karl Wilhelm Goebel



Bernd Sporleder:

"Dortmund gehörten 30 Minuten, Bayern 60 Minuten. Klassespiel, hat das deutsche Ansehen gestärkt."
26.5.2013

... link (1 Kommentar)   ... comment


Montag, 20. Mai 2013
Die dänische Blondine Emmelie de Forest (20) gewann in Malmö. Dank Merkel?


Wer dem Kommentator der ARD, einem Herrn Urban, mehr gequält als erfreut zuhörte, entdeckte, wie simpel die ganze Zustimmerei ist:
Das geht doch so: Nach seiner Meinung geben die Landesnachbarn aus cooler Überlegung ihre Punkte vorteilsbedacht und ein Stück weit aus Gefälligkeit, ist doch klar… Nur, die für „Deutschland“ startende Liedinterpretin hatte ganz offenkundig keine Nachbarn. Deshalb wurde Deutschland wieder einmal der Sieg verwehrt! Tragisch. Papst sind wir auch nicht mehr. Aber am Wochenende werden wir in London so oder so Kicker – Super – Meister. Wenigstens für Europa.
Die in Malmö ausgebliebene Anerkennung lag keinesfalls an dem Tingel – Getangel – in bewährter Glamour – Manier eines Prinzessinnen - Verschnitts, dass die Europäer dem für Deutschland präsentierten Liedchen, das mit so wenigen Worten auskam, ihre Stimmen in riesiger Zahl geradezu dramatisch verweigerten.
Schauen sie mal. Wer ruft da wohl mal eben vom Handy aus an? Klar, das sind junge und ganz junge Leute, die unsere Vortragende, Frau Hurler, zur Generation Mutti zählen. Wenn das so ist, warum schnallt das denn keiner? Da brauchen wir ein wenig Starthilfe von dem in die Jahre gekommenen Fleischerjungen aus Köln, der sich auf Pro 7 so breit macht…

Nun wenden sie ein, aber Lena Meyer – Landrut, unsere Geliebte, habe… Ja, die zählte seinerzeit in ihrer unbekümmerten Nichtprofessionalität zu jenem Menschentyp, den man überall auf der Welt „süß“ und nett findet… Auch sie wurde nicht nur von den Nachbarn geliebt, sondern fast von der ganzen europäischen Welt. Und heute immer noch, was uns erfreut.
So, wie bei L. M. L , war es in diesen Tagen auch bei Emmelie:
Dividieren sie mal das Ergebnis durch die Zahl der Jurys! Na? Ein grandioser Sieg!
Vollendete Begeisterung für eine unbekümmerte, barfüßige, etwas Hilfe suchend wirkende, hübsche Elfe, okay, mehr ein Nordmädchen…

Ein Besserwisser tönte abends vom Rande in die Fernsehkamera, die Merkel sei Mitschuld am ausbleibenden Erfolg für Deutschland. In Malmö wäre auch über deren miserable Europapolitik abgestimmt worden…
Da sind Bach und Beethoven aber froh, dass sie vor Merkels Zeit gelebt haben… Als hier im Lande noch Musik erfunden wurde. Wow.
So einfach kann eine Nation bestraft werden. Dafür brauchen wir wirklich keine Kriege mehr.
Montag, 20. Mai 2013
(c) Karl Wilhelm Goebel

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 15. Mai 2013
Rührige Stiftung Warentest: Testurteile gegen „Gebühren“- Abzocke?
In unserer von Werbung überfluteten Welt war die einzige, weitgehend objektive Info über Produkte oder Dienstleistungen das briefmarkengroße Viereck von der Stiftung Warentest. Vielleicht auch noch die Kennzeichnung von der Ökostiftung. Sie bilden das rettende Leuchtfeuer in einem Meer von komponierten Farben und (z. T. unsinnigen) Wörtern, die nur darauf angelegt sind, den potenziellen Interessenten so zu verunsichern, dass er ungeduldig geworden, dann doch zugreift…
Gerne mal nach einem Ziegenkäse, obwohl das Milchprodukt überwiegend von einer Kuh stammt, oder eine Kalbsleberwurst enthält Schweinefleisch, mal gar nicht zu reden von der Fleischbeimischung, von einem Pferd: gar nicht schlecht, denn das Pferd ist bekanntlich ein Pflanzenfresser... Allerdings wurde uns dessen Fleischgenuss von Papst Gregor V. schon 732 n. C. verboten!!! Skandal. Skandal.

Jetzt hat die Stiftung Warentest für sich ein neues Geschäftsmodell ausbaldowert, wonach jeder Urteils – Nutzer, i. d. R. sind das Fabriken, einen Vertrag mit Verfallbedingungen unterzeichnen muss. Die Begründungen für die Änderung sind nicht ganz überzeugend. Die neuen Markenurteile gelten in jedem Einzelfall jeweils nur für zwei Jahre. Dafür wird eine Zahlung fällig. Denn, so Stiftung Warentest, teilweise wären heute noch Beurteilungen in der Nutzung, obwohl sich am Markt schon eine Menge geändert hätte.

Nun glauben wir einmal, dass hier der Verbraucher seinen Nutzen zieht. Er sollte aber auch wissen:
Im Produktpreis sind neben den oftmals geringen Warenkosten die Kosten für die z. T. massive Verbraucherwerbung und natürlich auch die Lizenzgebühr für die Stiftung enthalten.
Um sich selbst ein Bild von der Wirtschaft zu machen empfiehlt sich eine Umrechung des – z. B. -

Mineralwasserpreises für z. B. eine 0,7 L – Flasche nach folgender Formel:

Konsumenten - Preis des Wassers in € / 0,7 x 1000 = m³ - Preis, und jetzt vergleichen sie den Preis mal mit dem, den sie von ihrem Wasserwerk kennen...
Wow.
Ob Mineralwasser in Flaschen unverschämt teuer ist? Ja, klar, und wie! Mehr als das Zweihundertfache.(!!!) Das muss man sich leisten können...
Doch etwas Mitleid ist angebracht: Die Mineralwasser- Abfüller mussten damals das tiefe Loch graben, eine Pumpe erwerben, eine Abfüllstation errichten, Finessen wie Zusätze vorsehen, in gesäuberte Flaschen abfüllen, Werbung wie verrückt betreiben und über die Stufen des Handels bis zu uns vor Ort die Flaschen bringen... Das kostet…Und dann noch das Leergut...

In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wird uns die flaschenweise Wasserlieferung als „Wohlstand“ zugerechnet. In Afrika, Wasser vom Brunnen in den Kochtopf, da gäbe es nichts zu rechnen. So funktioniert kapitalistische Wohlstandsrechnung. Also geht es uns gut.
Merkwürdig?
Schon. Aber systembedingt.
© Karl Wilhelm Goebel
Mittwoch, 15. Mai 2013

-------------------------------------------------
16.5.2013:
Eine berechtigte Frage.
Nein, lange trinken wir kein Mineralwasser mehr. Eigentlich ist die übermäßige Mineralienzufuhr ja auch ziemlich ungesund.
Abgesehen mal davon gibt es kaum ein Land, das so gute Leitungswasserqualität vorzuweisen hat, wie Deutschland.
Also, gerne Leitungswasser und wie mein Test es bewies, muss man nicht mal auf den prickelnden Genuss verzichten.

http://emilundiegrossenschwestern.blogspot.de/2013/05/ganz-schon-prickelnd.html

Viele Grüße, Éva Csomós

FOTODESIGN-ILLUSTRATION-MALEREI

Atelier Florentz GbR
Bessemerstr.2
30177 Hannover

Tel. 0170 99 75 815

info@atelier-florentz.de
www.atelier-florentz.de

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 13. Mai 2013
Sind die Deutschen echte Kapitalisten?
Für eine Selbstbeschau ist es förderlich, an Stammtischen, in Sportlerrunden, an Theken oder sonstigen Plätzen ein wenig herumzuhören und auch mal die sensationellen Headlines jener Zeitungen zu beachten, die angeblich „kein Mensch liest“...

Wenn es um Geld geht, dann fällt schon mal auf, dass es wenigstens drei Gattungen von Deutschen gibt: Eine Gruppe, die sich als ganz arm empfindet und so auch darstellt. Sie gibt Geld nur für die „Äktschen“ zwischen Hand und Mund aus. Die zweite Gruppe hatte ein paar Aktien und wurde nach eigenen Aussagen hinterlistig von „Beratern“, die Verkäufer waren, betrogen. Sie haben seither ihren größten Kapitalistenschatz verloren. Und dann existiert noch eine dritte Gruppe, die sich darüber beklagt, dass man jetzt für „angelegtes Geld“ nur noch x,nix % bei der Bank oder Sparkasse bekommt.

Die Nichtwisser – Blätter suchen die Ursachen dafür in eben den genannten Sparkassen und Banken. Und treffen damit ins Schwarze, weil es Wirtschaftsunterricht an deutschen Schulen ja nicht gibt. ..Da sind Latein und Griechisch für die „Bürgerlichen“ nach wie vor nämlich viel wichtiger…Aber, andererseits, es gibt auch keine Wirtschaftslehrkräfte...Ein Jammer.

Kaum jemand scheint zu wissen, dass die „Geldinstitute“ Gelder gegen Zinsen pro Zeiteinheit vermieten. Und zwar in der Regel kein eigenes Geld, sondern das Geld jener Kunden, die es, weil es in den Geldtempeln so schön sicher “liegt“, sagen die, wo sie das Geld hinterlegt haben. Nur, was für eine Katastrophe erlebt der (passive) Anleger?
Die Sparkassen und Banken finden im Inland keine oder zu wenige Leute, die sich das so billige Geld gegen hohe Zinsen „anmieten“, weil sie es zum Beispiel dringend für ihre eigene, wachsende Wirtschaft, ihren Betrieb, ihr Unternehmen brauchten. Doch, wo wächst in Deutschland die Wirtschaft?
Schauen Sie mal genau hin. Sie werden suchen, suchen, suchen.
Die Wirtschaft wächst in China, in Brasilien und in einigen anderen Ländern. Hier wird Kapital dringend gebraucht.
Jetzt noch einmal die Frage aus der Überschrift: „Sind die Deutschen echte Kapitalisten?“
Eindeutig „nein“ wenn sie in den Ländern mit hohem Wirtschaftswachstum nicht mit Kapital in Firmen beteiligt sind. Nein, wenn sie „Entwicklungshilfe“ für ein wirkungsvolles Instrument halten. Das Geld ist direkt verschenkt und bewirkt fast nichts Gutes...

Die Deutschen wurden aber, und das zu deren Entschuldigung, in den vergangenen Jahrzehnten überhaupt nicht zum Umgang mit Investitionen angeleitet. Sie folgten den Sprüchen für Konsumenten und parkten ihr Geld in Sparbüchern und "Papierchen" mit der dubiosen Aufschrift "Wert", damit es „überleben“ konnte. Allerdings, dort beginnt es heute zu schimmeln. (Die Schweizer haben dagegen Jahrhunderte an Erfahrung und an Erfolg. Die Begleiterscheinungen „Steuern“ dürfen sie mal vergessen…)
Was sollte ein wohlhabender Deutscher mit seinem Kapital machen?
Er sollte es legal ins Ausland transferieren und dort im Ausland operational in der arbeitenden Wirtschaft und nicht in virtuellen „Blasen“ anlegen, kontrollieren und auf angemessene Renditen setzen. Und die sind langfristig selten größer als 3 – 5 % p. a. Die größte Dichte an deutschem Kapital im Ausland finden sie in Sao Paulo…

Sie brauchen keine „Berater“, die Verkäufer sind und auch keine „Moormeyers“, die ihr Geld versenken. Aber kritisch und analytisch und nicht „geldgeil“ sollten sie schon sein. Doch, wem sage ich das. Sie sind doch als Kapitalist ein Hüter des Kapitals. Na, also.
© Karl Wilhelm Goebel

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 11. Mai 2013
Zeiten ändern sich...


Grafik Louisa Barton

Der Übergang zur digitalen Welt ist die bedeutendste Veränderung seit der Erfindung des Buchdrucks vor mehr als 550 Jahren.

Die Grafik der jungen Künstlerin illustriert dem Bildungsinteressierten auf höchst subtile Weise zumindest ansatzweise den Background der Buchsensation: Der Egotunnel von Prof. Dr. Thomas Metzinger, Uni Mainz.VÖ 2009.
© 2013 Karl Wilhelm Goebel

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 23. April 2013
Yes, we can: Bayern München vs. BVB Dortmund
In London wird im Endspiel deutscher Fußball vom Feinsten zelebriert!
---------------------------------------------------
7. Mai 2013:
Es hört nicht auf. Die inkompetente Presse labert über die Verdienste eines Fußballmannes, nicht etwa, um ihm eine Medaille zu verleihen sondern um seine Steuersünden klein zu reden. Darf man seine Arbeit, die angeblich schon ein Verdienst ist, im Fußball gegenrechnen, um Millionen an Steuern zu hinterziehen? Darf ein Richter diesen Presseblödsinn lesen, selbst wenn er nur ein bayrischer Amtsrichter, wie in der Literatur beschrieben, ist?
Straftaten, so will es unsere Grundordnung, werden von Gerichten beurteilt und entschieden. Das ist auch gut so.
Zurück zum Fußball.
kwg

---------------------------------------------------

6. Mai 2013:
Bernd Sporleder:
Die derzeitige Defensive des FC Bayern ist mit Abstand das Beste, was ich je im deutschen und vielleicht sogar im internationalen Fußball gesehen habe. Insbesondere die Härte, Enge und Cleverness der Ballgewinnung und der daraus folgende Spielaufbau sind zurzeit einzigartig. Lahm ist bester Verteidiger der Welt, der lässt auf seiner Seite kaum etwas anbrennen. Er ist offensiv genau so gefährlich wie ein offensiver Mittelfeldspieler.
Die Defensivqualität der Bayern ist ein gravierender Vorteil gegenüber Dortmund, die doch mehr Fehler produzieren und den Ball zu schnell wieder verlieren; zuletzt leider auch Hummels...

3.5.2013:
Die FAZ veröffentlicht eine Hymne zu Ehren von Jupp Heynckes und Jürgen Klopp, den Königen der Helden. Lesenswert. Hier der Link:

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/champions-league-schaut-auf-diese-trainer-12170106.html
---------------------------------------------------
2. Mai 2013:
Eine schöne Situationsbeschreibung nach der Großtat:
http://www.zeit.de/sport/2013-05/bayern-barcelona-finale-champions-league?google_editors_picks=true


---------------------------------------------------
01. Mai 2013 Souverän ins Finale:
1. FC Bayern München

30.4.2013 - 22.40 h :
1. Finalteilnehmer:
BVB Dortmund
---------------------------------------------------
28.4.2013
Hallo K W, du bist dran an der Realität internationalen Profisports. Alle Achtung.

Gruß Bernd Sporleder

---------------------------------------------------
27.4.2013:
Beliebt sind die Drahtzieher und Gewinn - Abonnenten auf den deutschen Fußballruhm aus der bayrischen Hauptstadt wahrlich nicht. In jüngster Zeit (21. April 2013) deklassierten sie, wieder einmal, landauf landab gleich mehrere der 17 anderen Fußballbundesligisten. Tatsächlich machen die „Bayern“ aus München damit erneut deutlich, dass sie einer noch nicht existierenden „Europaliga“, als einem höchsten Fußballhaus, angehören müssten. Denn sich wochenendlich mit gegnerischen Mannschaften zu messen, die durchschnittlich mit Ergebnissen im Verhältnis 3:0,5 torberegnet den Platz verlassen, sind auf Dauer selbst für masochistische Fußball – „Gegner“ und die meisten Zuschauer langweilig.
Bayern München AG: Allein das am obigen Stichtag summierte Torergebnis in der 1. Deutschen Fußball Bundesliga nach 30 Spielen: Mit nur einem verlorenen Match und einem Torverhältnis von 89 Toren für die Bayern und nur 14 Gegentoren glänzt das Team ziemlich beispiellos und dokumentiert damit den Klassenunterschied für die Nachwelt.
Lange vor Saisonende ist der Meister schon ausgespielt, wenn auch noch ungekrönt...

Erfolge wecken Neidgefühle. Bei Fußballern, bei den Fans, bei den „Fußballinterpreten“, die dem 1. FC Bayern München AG einen irregulären Vorteil unterstellen, der von dem vielen Geld herrührt, über das die Bayern verfügen, sagen die „Neidischen“, ohne sich jedoch Gedanken darüber zu machen, dass prinzipiell auch andere Fußballunternehmen („Vereine“, wie auf dem Dorfe, sind das lange nicht mehr...) „fußballmarktgerecht“ vorgehen könnten, weil niemand sie daran hinderte.

So kaufte mal eben der „Club“ aus München– in Wahrheit eine Aktiengesellschaft - den Jungstar Mario Götze vom BVB Dortmund für „schlappe“ 37 Mio. €, die dann auch in dessen Kassen spülen.

Eine Praxis, wie beim Sklavenhandel, nur mit deren Einverständnis als menschlichem Nutzungsobjekt.
Es entspricht genau der Denke von früheren, europäischen Sklavenhändlern, wenn die als Objekte behandelten Subjekte auch heute einen bezifferbaren Handelswert darstellen. Sie werden in den Bilanzen der Fußball-Unternehmen „aktiviert“. Dort stehen sie dann neben Grundstücken, vielleicht noch einem Stadion zu Buch. Nach der Bilanzregel gilt: Mit dem Anschaffungspreis, für den die Person „erworben“ wurde.
Frau Dr. Vera - Carina Elter schreibt dazu in einem Beitrag im Netz , dass die Anschaffungskosten als immaterieller Vermögensgegenstand i. Sinne eines konzessionsähnlichem Rechts bilanztechnisch aktiviert werden.
Aha!

Laut den Aussagen des in London als Trainer verpflichteten Steffen Freund hat so ein Fußballer 15 Jahre Profifußball vor sich. Das ist seine „Nutzungsdauer“ für den Fußball, minus der Zeit, die er schon „verkickt“ hat. Am Ende rutscht sein bilanztechnischer Wert gg. 0.

Für den Jungfußballer Götze sähe es somit bilanztechnisch so aus, dass er (gerundet) 12,5 Jahre vor sich hat, was dann buchmäßig hieße, der aktivierte Bilanzwert, anfangs = Kaufpreis 37 Mio. € ginge nach diesen 12,5 Jahren auf den Erinnerungswert von 1 €. Jährlich wäre die „Wertanlage Götze“ linear um 8 v. H. abzuschreiben (AFA). Nach 15 Jahren ist der Götze dann „wertlos“ für alle Fußball - Unternehmen.

Allerdings ist die „Wertanlage“ vorsorglich unter Bilanzgrundsätzen fortwährend zu beobachten und je nach Lage der „Sache“ auch neu zu bewerten. Steigt nach einschlägigen, bestätigten Beobachtungen, vor allem Erfolgen im Kicken und sonstigen, möglichen Annahmen der Wert des fremden Begehrens am Starspieler, das bei anderen Fußball - Unternehmen ausgelöst wurde, so wäre auch eine positive Entwicklung des „Wertes“ in der Zukunft denkbar. M. a. W. der Spieler müsste neu und sicherlich höher bewertet werden. Das hieße, von den Anschaffungskosten wäre abzuweichen. Doch das sind Bilanzfragen, die verbindlich nur nach Auswertung von Literatur und Rechtsprechung exakt zu beantworten sind.

Andererseits sollten, nicht zynisch oder sarkastisch gemeint, die das „Spielervermögen“ beeinträchtigenden Risiken nicht verschwiegen werden: Körperverletzungen des Fußballers durch seine „Gebrauchsnutzung“ in diversen Spielen, mangelnde Integration in den Kader, psychische Unverträglichkeit mit Trainern und Funktionären, fehlende Einfügung in die identity der Truppe, die öffentlich als „harmonischer Club“ kommuniziert und wahrgenommenen wird, Entzug der Zustimmung durch die „Fankurve“ oder überraschender „Totalausfall“, wie im Falle des Robert Enke bei Hannover 96 durch dessen Selbsttötung.

Banken und andere professionelle Geldanleger mögen allerdings die Praxis, Spieler als „Sicherheit“, nicht so gern, weil der Mensch, der Sportler, der aktive Spieler keine solide Geldanlage darstellt, wie ein materielles nicht lebendes Objekt, das noch dazu operational nicht gemanagt werden muss...

Fußball, - in Deutschland in den Genen, auf Straßen und Plätzen gespielt, von Vereinen in der ganzen Republik mit ihren 6,5 Mio. Mitgliedern und ideellen Helfern unterstützt, hat längst ein Fußball - Oberhaus, in dem es mehr oder weniger, vermutlich „mehr“ um Geld geht:
Geld vom „Verbraucher“, um Siege, damit die Verbraucherquelle weiter sprudelt...Und für Wenige geht es um hoch bezahlte Stargagen. Machen wir uns da nichts vor.
Das sollte uns aber auch nicht deprimieren, denn voraussichtlich ist Fußball - Deutschland in diesem Frühling „guter Hoffnung“!

Samstag, 27. April 2013
© Karl Wilhelm Goebel

---------------------------------------------------
25.4.2013, 14.00 h:
Wenn sich künftig in der deutschen 1. Fußball - Bundesliga Weltklassefußballer (so es denn so weiter geht...) mit gewöhnlichen Bundeliga-Kickern zu wöchentlichen Punktspielen treffen, könnte die erkennbare Überlegenheit von München und Dortmund, meine ich, Langeweile produzieren, wenn die weiterhin so deklassierend für alle spielen.
Dem kann, was die Kräftestatik anbelangt, doch nur entsprochen werden, wenn es endlich eine ständige Europaliga gibt, in der sich die annähernd gleich - starken Kräfte messen.
Oder?

Karl Wilhelm Goebel



25.4.2013, 9.00 h:
Bernd S.:
Jetzt steht es Deutschland – Spanien insgesamt
8 : 1
Und auch in dieser Höhe verdient.
------------------------------------------------
24.4.2013, 23.15 h
BVB : Real Madrid 4:1
Ein souveränes Ergebnis.
Klopp meint, die 37 Mio. € für die schmerzvolle Abgabe des kleinen Mario Götze wolle er eigentlich doch gar nicht...Niedlich, der Sprech für die Fankurve...
Könnten zwei deutsche "Clubs" die spanische Europavormacht im Fußball stürzen?
---------------------------------------------------
24.4.2013 - der Morgen danach:
Bayern: Barcelona 4:0
Die mögliche Ernte wurde eingefahren.
Ab heute wird deutscher Spitzenfußball getestet.
Vielleicht sind wir danach nicht nur Papst (ok, das hat sich ein wenig schon erledigt) sondern auch, endlich,

„Best Kickers of the world“

Mal sehen, ob wir uns in DE verneigen müssen:

Zur Mitte des Landes hin oder nach Süden...(ok, manche nehmen die Vereinsführung davon aus, weil die im Geldhimmel schwimmen und nun kommt auch noch der Götze ins Gerede...)

---------------------------------------------------
;-) Karl Wilhelm Goebel

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 19. April 2013
Schon gehört? Bedingungsloses Grundeinkommen…
Man sieht beim Leser oder Hörer die Fragezeichen auf der Stirn. Einkommen? Bedingungslos? Ach, ohne Arbeit? Einfach so? Also hören sie mal…Soll das ein Witz sein?
Denn in unserer Kultur ist, so weit unser humanes Gedächtnis reicht, jeder „seines Glückes Schmied“, jede Frau, jeder Mann „für sich selbst verantwortlich“, hat jedermann die Freiheit, arm zu bleiben oder reich zu werden…so denkt man, so kennen wir es seit Generationen. „Ohne Fleiß keinen Preis…“
Der Totschlag – Kommentar lautet: „Also wenn das ginge, …dann hätte das doch früher schon mal einer …" Sie wissen schon.
Lesen Sie bitte trotzdem weiter:

Der Erfinder von dm – dem riesigen Drogeriemarkt – heute Prof. – Götz Werner, machte sich vor Jahren Gedanken über unsere Wirtschaftsordnung und entdeckte dabei frappierende Zusammenhänge: Er fand Interessantes heraus und ließ es klugerweise Jahr für Jahr, von wem auch immer, prüfen, überprüfen, kritisieren, „beforschen“, was ihm – logisch - schon vorweg zu Glaubwürdigkeit verhalf.

Also, Prof. Werner entdeckte, wenn z. B. im deutschen Lande nur die vom Verbraucher gezahlten Mehrwertsteuern gesammelt und jeweils am nächsten Ersten Kopf für Kopf in einer noch festzulegenden, jeweiligen Summe an jeden einzelnen Inländer ausgezahlt würden, könnte ein Jeder ein „Einkommen“ erhalten, um seine schlichten Bedürfnisse finanziell abzudecken. Niemand müsste die den Menschen seit biblischen Zeiten verfolgenden Existenzängste haben und brauchte längst nicht jeden bescheidenen Job für einen miserabel geringen Lohn annehmen, nur, um nicht zu verhungern oder auf der Straße zu „liegen“.
Fantastisch, sagen die Einen, kann ich mir nicht vorstellen, meinen die anderen…
Fakt ist aber:
• Es ist rechnerisch möglich.
• Freiheit zur „Arbeit“ kann, muss aber nicht, zwingend zur Schweiß treibenden Fulltime – Maloche ausarten.
• Menschen wollten schon immer und werden auch künftig etwas leisten wollen.
• In der Schweiz gibt es bereits eine große Volksinitiative.
• Im skeptischen Deutschland geht es etwas langsamer voran.

Wollen Sie mehr wissen?
Es lohnt sich auf der Website nach Antworten zu fahnden:
http://grundeinkommen.de

Schönes WE
Freitag, 19. April 2013
© Karl Wilhelm Goebel

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 16. April 2013
Das Kapital, der gemeine Verbraucher, die sozial gesinnten Millionäre und der Liberalismus …
Wir leben schon in einer verrückten Zeit Unser Hochlohnland Deutschland wird raffiniert unterwandert: Mit Gesinnungen, die Unternehmen motivieren, erst überhaupt keine Lohnverhandlungen mehr mit inzwischen verstaubten Gewerkschaften zu führen, sondern „Investitionen“, so heißt es, ins meistens asiatische Ausland zu verlagern. Dort wird für billiges Lohngeld produziert, um auf diese Weise in Ländern mit hohen Löhnen den Absatz zu sichern. Ein Schelm, wer Böses für die Zukunft dabei denkt.

Obwohl es ernst zu nehmende Kritiker gibt, die meinen, so könne das nicht unendlich weitergehen…
Weil Einige fragen, woher denn die Verbraucher in den Hochlohnländern ihre Gehälter und Löhne beziehen sollten…Ach?

Doch der Verbraucher hier und in anderen Ländern mit ähnlichen Wirtschaftsstrukturen wie bei uns, hat sich auf ALDI, PENNY, KIK, SATURN und andere Filialisten einkaufsspezialisiert: Diese Marktteilnehmer senden Woche für Woche – häufig hinter einem langweiligen Fernsehblättchen verborgen, bunte Seiten mit Sonderangeboten über Sonderangebote. Es ist eine Wonne. Man könnte alles Mögliche ganz, ganz günstig zum Mega-Spar-Preis kaufen. Made in Germany steht zwar nirgends mehr drauf. Aber Deutschen ist das auch wurscht, denn sie kaufen gern, wenn es nur unglaublich billig ist. Keiner fragt, wie machen die das? Der clevere Verbraucher meint bei den vielen, angeblichen Super-Sonderangeboten, so ist es oft zu hören, da könne man mal sehen, was der Handel sonst so verdiene.
Wir fassen nüchtern zusammen: Bei uns haben viele Arbeiter keine Arbeit mehr, leben von Niedriglohn, der aufgestockt wird und müssen dann billige Ware kaufen, die ausgebeutete Kollegen in Asien zu Dumpinglöhnen hergestellt haben…Schöne neue Welt.
Gott sei Dank gibt es Einkommensmillionäre, die durch ihre Bereitschaft, auch mehr Einkommenssteuer als bisher zahlen zu wollen, minimale Verbesserungen für die Staatskasse leisten würden, wenn sie denn dazu verpflichtet wären. Sind sie aber nicht. Oder die Vermögenssteuer wird, maximal einstellig im pro – Mille-Bereich, stärker herangezogen. Doch das sind Alibi-Spielchen.
Ganz schlimm ist, sagt Prof. Peter Sloterdijk, Karlsruhe, dass sogar das „Wort Liberalismus… leider zur Stunde eher für ein Leben auf der Galeere der Habsucht steht…“, obwohl Liberalität alles andere meint…
Im Unbehagen vor der Zukunft grüßt
© Karl Wilhelm Goebel
Dienstag, 16. April 2013

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 13. April 2013
Haben Rentner traumhaft viel freie Zeit?
Ja, aber natürlich, sagen die Meisten.
So lange sie jung sind, glaubt das die Mehrheit. Im laufenden Arbeitsprozess ist das sogar ein heimlicher Trost: Dorthin verschiebt der „Werktätige“ gerne das nicht gelebte Leben. Auf die lange Bank, in die Zeit nach der Verrentung. Später, ja, dann beginnen die goldenen Jahre. Ein paar Beispiele: Tagtäglich ganz lange ausschlafen. In Ruhe bis zum Mittag mit glücklichen Familien- oder Freundgesichtern frühstücken. Im Frühjahrsgarten in der Sonne dösen. Zahlreiche ungelesene Bücher konsumieren. (Allerdings: Tausende von Autoren basteln schon seit Jahrhunderten am Schreiben von Büchern… und bleiben allein vorauseilende Gewinner des fortwährenden, unbenannten Wettbewerbs!)
Auch immer wieder gern geträumt: Das geliebte Hobby zum Beruf zu machen…Ebenfalls ganz oft: Endlich eine Weltreise zu unternehmen. Vielleicht sogar mit dem eigenen Segelboot. Oder, wie der Soundso einen Weinberg kaufen…und mit ausdrucksvollem Gesicht den eigenen Wein qualifiziert verkosten…Die handverlesene Kostbarkeit nur an ausgesuchte Kenner verkaufen und damit eine weltbekannte Nobelmarke nach französischen Vorbildern kreieren. Okay. Genug. Eines steht fest: Es wird meistens alles doch, später, ein wenig zumindest, anders.
Das deutsche Statistische Bundesamt hat sich auf der Basis der Daten von 2001 der Sache angenommen, um Licht ins Dunkel zu bringen. Nur statistisch.
Ergebnis 1:
Überhaupt nicht überraschend ist die größte Auffälligkeit: Ein beschäftigter Arbeitnehmer arbeitet entgeltlich jeden Kalendertag im Durchschnitt 5 Stunden und 40 Minuten. (Ein Rentner dagegen fast 0. Kann sich jeder denken.)
Wir sagen: Ok, umgerechnet auf 5 Arbeitstage und Feiertage, Urlaub, „Krankfeiern“ mitberechnet, - es dürfte stimmen. Verglichen mit unseren Vorfahren, die jeden Tag 12 Stunden und mehr arbeiteten, aber sonntags, großzügig, für den Kirchgang beurlaubt wurden, ist die Gegenwart paradiesisch. Nur, warum sind die Fakten nicht so bekannt? Warum sprechen 35 – Stunden – Beschäftigte heute von permanenter Belastung, - Überforderung, - von Stress sogar?
Ergebnis 2:
Die Statistik birgt eine zweite Überraschung. Das ist die Gegenüberstellung von freiwilliger Arbeit, die unbezahlt ist: Rentner bringen es im Durchschnitt immerhin kalendertäglich auf 4,4 Stunden und kommen damit fast an die Zeitdimension heran, wie sie jeder Arbeitnehmer als bezahlte Arbeitszeit verkraftet. Nun fragt man sich, warum ein Rentner, der ja nicht arbeiten „muss“, dennoch so viele Stunden unentgeltlich tätig ist.
Das nährt die Ansicht, Arbeitsbeschäftigung ist für Menschen etwas äußerst Sinnvolles. Ach…?
Ergebnis 3:
Unser Durchschnittsrentner verbringt statistisch fast 5 Stunden kalendertäglich mit Hobby, Sport und Spielen und – erhöhen Sie bitte Ihre Aufmerksamkeit:. Medienkonsum, sprich Fernsehen!. Kaum am Computer. Und schon sind wir bei einem Hauptproblem in diesem Lebensabschnitt. Eine Knacknuss, selbst wenn man nicht 109 Jahre alt werden will, denn::
Bewegungsmangel macht sich breit… (Sportschau zu gucken rechnet wirklich nicht zum Sport betreiben.) Vom Schwitzen, das im höheren Alter häufiger vermieden wird, ganz zu schweigen…
Richtig wäre: „Sport und Spiel. Und zwar viel!" ©kwg Aber Achtung: Es gibt Sportarten, die sind nicht seniorengerecht. Ansonsten gilt: Bewegung in der freien Natur fördert Lebensfreude. Sagen Experten, die es wissen.
Und - haben Rentner nun viel zu viel freie Zeit? Nein, ganz sicher nicht. Fragen Sie mal einen, der in der Schlange vor der Lebensmittel- Kasse stehen muss oder einen, der mit seinem neuen Auto sich wieder mal über die „nicht richtig“ fahrenden Frauen ärgern musste. Oder über Radfahrer, die ganz offenkundig immer noch nicht wissen, wo sie hingehören. (Eigentlich auf die Fahr - bahn!)
Viele praktizierende Rentner und Innen wissen es: Rentner haben nicht mehr Zeit. Aber sie träumten - früher - davon… So bleibt es wohl…Und das ist vielleicht gut so.
Samstag, 13. April 2013 © Karl Wilhelm Goebel

... link (0 Kommentare)   ... comment